By Fernando Antenio Nogueira Pessoa

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Stendhal: Rot und Schwarz version Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2015, four. Auflage Vollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Entstanden 1828–1830. Erstdruck: Paris 1830. Hier in der Übers. v. Arthur Schurig (1870-1929).

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Madame de Rênals Herz war zu voll und noch zu unschuldig, als daß sie, trotz aller Vorsätze, ihrem Mann nicht doch von dem Angebot erzählt hätte, das sie 54 Julien gemacht hatte, und von der Art, wie es zurückgewiesen worden war. « Und als Madame de Rênal gegen dieses Wort protestierte: »Madame, ich spreche wie der selige Prinz von Condé, als er seiner jungen Gattin seine Kammerherren vorstellte: All diese Leute, sagte er ihr, sind unsere Dienstboten. Ich habe Ihnen doch aus den Memoiren von Besenval die wichtige Stelle über die Rangordnung vorgelesen.

Es wunderte sie, daß sie mit diesem jungen Mann in Hemdsärmeln vor ihrer Haustür stand, und so dicht bei ihm. »Gehen wir hinein, Monsieur«, sagte sie mit ziem lich verlegener Miene. In ihrem ganzen Leben hatte kein angenehmes Gefühl Madame de Rênal so aufgewühlt, nie waren schlim mere Ängste durch eine so anmutige Erscheinung verjagt worden. Ihre hübschen, von ihr umhegten Kinder würden nicht in die Hände eines schmutzigen und übellaunigen Priesters fallen. Kaum waren sie in der Vorhalle, wandte sie sich Julien zu, der ihr schüchtern folgte.

Kam eine Tat ihm bewundernswert vor, dann zog ausgerechnet sie den Tadel seiner Umgebung auf sich. Im stillen entgegnete er immer: Was für Ungeheuer, oder: Was für Dummköpfe! Das Komische bei so viel Stolz war, daß er oft gar nicht verstand, wovon geredet wurde. In seinem ganzen Leben hatte er nur mit dem alten Stabsarzt offen geredet; die wenigen Gedanken, die er hatte, betrafen Bonapartes Feldzüge in Italien oder die Chirurgie. Sein jugendlicher Mut fand Gefallen an der ausführlichen Schilderung besonders schmerzhafter Operationen; er sagte sich: Ich hätte nicht mit der Wimper gezuckt.

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